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Verstopfte und verkrustete Druckdüsen vermeidenMein Drucker druckt falsche Farben oder streifige Bilder

Mögliche Ursachen für Störungen beim Tintenstrahldruck

 Wenn ein Drucker sauber druckt, denkt man nicht daran, erst wenn die Ausdrucke schlechter werden, Streifen auftreten, Farben verfälschen oder insgesamt eine schlechtes Druckbild erzeugt wird, macht man sich Gedanken und die Technik.

 Schlechte Ausdrucke können unterschiedliche Ursachen haben. Hier informieren wir Sie darüber, wie Sie der Sache auf den Grund gehen und schlechte Drucke weitgehend vermeiden können.

Bevor Sie mit der Fehlerbeseitigung beginnen, sollten Sie prüfen, ob der Druckertreiber richtig eingestellt ist, ob die Kabelverbindung zwischen Computer und Drucker in Ordnung ist und natürlich, ob die Tintenpatrone oder der Druckkopf ausreichende Tintenreserven hat.

Papier & mehr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen. Das Ziel dieser Informationen ist über mögliche Fehlerursachen zu informieren, damit die Folgen vermieden werden. Insbesondere haftet Papier & mehr nicht für Beschädigungen an den Geräten. Papier & mehr empfielt einen ausgebildeten Fachmann mit der Beseitigung von Fehlern zu beauftragen.

Schlechter Druck nach Papierstau
Gestautes Papier bedeutet immer Ärger. Wie Sie Papierstaus weitgehend vermeiden, diskutieren wir Papierstau im Drucker beseitigenhier

Beim Entfernen des Papiers, insbesondere, wenn es verknittert und mehrfach gefaltet ist, passiert es oft, das das Papier den Druckkopf mit den feinen Düsen direkt berührt. Dabei können lose Zellstofffasern die sehr feinen Druckdüsen verstopfen.
 
Diesen Fehler kann man in der Regel durch einen automatischen Reinigungsvorgang der Druckdüsen beseitigen. Den Reinigungsvorgang lösen Sie über das Servicemenü des Druckertreibers aus. Beachten Sie bitte, dass eine intensive Reinigung viel Tinte benötigt, die nicht mehr für den Druck zur Verfügung steht.
Unsachgemäßes Ausschalten des Druckers
Wenn Sie den Drucker ordnungsgemäß ausschalten fährt der Druckkopf in seine Parkposition, in der die Druckdüsen abgedichtet werden. Die Tinten trocknen nicht ein und verkrusten damit nicht die feinen Düsen.
 
Schalten Sie deshalb niemals Ihren Drucker über eine Steckerleiste aus, sondern benutzen zum Ein- und Ausschalten immer den dafür vorgesehenen Schalter am Drucker.
 
Bei Stromausfällen sollten diesen Punkt beachten. Der Druckkopf steht dann in der Regel nicht in der Parkposition und ist besonders gefährdet. Nicht jeder Drucker schaltet sich, nachdem der Strom wieder da ist, ein. Das sollten Sie manuell nachholen, damit der Druckkopf wieder gesichert ist.
Der Drucker steht in der Sonne oder an der Heizung
Ein Tintenstrahldrucker gehört nicht auf die Heizung und auch nicht in das direkte Sonnenlicht hinter dem Fenster, dort wo es im Sommer besonders warm wird.
 
An sehr warmen Standorten kann es vorkommen, dass getrocknete Tinte die feinen Druckdüsen verstopfen und den Druckkopf damit unbrauchbar machen.
 
Eingetrocknete Druckdüsen können Sie durch einen automatischen Reinigungsvorgang beseitigen. Wenn das allerdings nicht hilft, müssen Sie versuchen den Druckkopf manuell zu reinigen. Siehe hier
Der Drucker wird über längere Zeit nicht benutzt
Im privaten Bereich, aber auch in Unternehmen gibt es Situationen, bei denen ein Drucker nicht benötigt wird.

Wenn der Drucker ordnungsgemäß ausgeschaltet wurde, dann steht der Druckkopf in seiner Parkposition. Die Druckkopfdichtung sichert allerdings nicht unendlich lange den Druckkopf vor dem Austrocknen.
 
Sie sollten deshalb von Zeit zu Zeit ein paar Seiten drucken, damit die feinen Düsen nicht verkrusten und den Drucker, bzw. den Druckkopf damit unbrauchbar machen.

Bei den Drucksystemen, bei denen es möglich ist, sollen Sie den Druckkopf und/oder die Tintentanks getrennt aufbewahren. Weitere Informationen hier
Alternative Tinten drucken nicht
Tintentanks oder Druckköpfe sind teuer. Da ist die Versuchung groß zu alternativen, preiswerteren Produkten zu greifen.

Es gibt unterschiedliche Technologien bei der Erzeugung eines Druckbildes, deshalb müssen Druckköpfe und Tinten aufeinander abgestimmt sein. Die falsche Tinte kann einen Druckkopf zerstören.

Lassen Sie sich beim Kauf von alternativen Produkten nicht nur vom Preis leiten. Achten Sie darauf, dass Sie die Tinten erhalten, die für die Technologie Ihres Druckers geeignet ist. Wir raten dringend von Experimenten ab. Sie sind auf der sicheren Seite, wenn Sie sich bei namenhaften Zweitherstellern umsehen, die Ihnen eine Funktionsgarantie geben.

Sollte etwas schief gehen, dann können Sie sich bei den Lieferanten, bzw. den Herstellern der alternativen Tinten schadlos halten. Aber auch nur dann, wenn Sie in Deutschland beheimatet sind.
Reinigen von Druckköpfen
Sollten alle Stricke reißen und Ihr Druckkopf trotz automatischer Reinigung nicht mehr sauber drucken, dann können Sie die feinen Düsen am Kopf mit einem weichen, mit Spiritus getränkten Lappen reinigen.
 
Bei starken Verkrustungen können Sie den Druckkopf mit den Düsen zuerst in ein Spiritusbad legen. Achtung: Nicht dabei rauchen!!
 
Beschädigen Sie die sehr feinen Druckdüsen bei dem Reinigungsvorgang bitte nicht, sonst ist Ihr Druckerkopf wertlos.
Was ist zu tun, wenn der volle Druckkopf ausgebaut werden muss
Es gibt Situationen, bei denen Sie den Druckkopf oder die Tintentanks ausbauen müssen. Sei es, dass der Drucker zur Reparatur muss oder sie wollen einen großen Druckauftrag mit einer neuen Tintenpatrone beginnen, haben aber noch für kleine Druckaufträge ausreichend Tinte.

Sie können den Druckkopf oder den Tintentank zusammen mit einem feuchten Lappen in eine geschlossene Dose legen. Wir haben sehr gute Erfahrung mit einer Tupperdose gemacht. Das feuchte Mikroklima in der Dose verhindert das Eintrocknen des Druckkopfes oder des Tintentanks. Wenn Sie den Druckkopf länger nicht benutzen, dann kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit, ob sich noch ausreichende Feuchtigkeit im Lappen befindet.
 
Den Druckkopf oder Tintentank können Sie jederzeit wieder in einen Drucker einsetzen und den Rest der Tinte verdrucken.

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