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Sicherer Papiereinzug bei VieldruckernMein Drucker zieht das Papier nicht richtig ein.

 Vor dem Bedrucken steht der Einzug des Papiers aus dem Papierschacht. Kein Problem werden Sie vielleicht sagen. Oder vielleicht doch?

 Bei neuen Druckern kommt es in der Regel nicht oft zu Störungen, aber wenn Drucker in die Jahre kommen, gibt es häufiger Schwierigkeiten. Zuerst sind es die schwereren Papiere, später zieht der Drucker auch die normalen Papier nicht mehr richtig ein.

 Der Ärger ist vorprogrammiert. Jedes Blatt muss einzeln eingelegt werden. Es ist schon vorgekommen, dass Kunden sich einen neuen Drucker kauften, weil sie der Meinung waren, dass ihr Drucker defekt sei.

 Es gibt verschiedene Faktoren, die den Einzug von Papieren in Drucker beeinflussen. Auch bei neuen Druckern sollten Sie einige Punkte beachten, die es dem Drucker leichter machen das Papier einzuziehen.

 Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zusammengestellt, damit Sie sich nicht ärgern müssen und immer gute Ausdrucke erhalten.

Themenübersicht

Papier & mehr übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen. Das Ziel dieser Informationen ist über mögliche Fehlerursachen zu informieren, damit die Folgen vermieden werden. Insbesondere haftet Papier & mehr nicht für Beschädigungen an den Geräten. Papier & mehr empfielt einen ausgebildeten Fachmann mit der Beseitigung von Fehlern zu beauftragen.

 Die bessere Papierqualität verringert die Verschmutzung.
Zellstoff-Fasern lösen sich aus den Oberflächen und  Schnittkanten. Diese Fasern verschmutzen als Staub die Walzen und den Drucker. Papiere mit B- und C-Qualitäten neigen eher dazu die Geräte zu verschmutzen. Bei der Herstellung wird aus Kostengründen nicht so stark auf Punkte, wie geschlossene Oberfläche und exakte Schnittkanten geachtet. Sie kennen es, wenn Sie ein Papier mit einer stumpfen Schere schneiden, dann sich die Ränder ausgefranst. Dort lösen sich die Zellstoff-Fasern besonders schnell heraus.

Bei Laserdruckern und Kopierern kann der Papierstaub auch die Optik und damit die Druckqualität nachhaltig beeinflussen. Auf jeden Fall sind die notwendigen Wartungsintervalle geringer und aufwändiger.

Bei Papier & mehr liefert Ihnen nur hochwertige A-Qualitäten. Die Papiere werden mit guten und scharfen Messern gratfrei beschnitten und die Oberflächen sind so behandelt, dass sich kaum Zellstoff-Fasern beim Druck herauslösen.
 Das optimale Raumklima.
Die optimalen Bedingungen herrschen, wenn Sie das Papier bei einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 - 55 % verarbeiten.

Ist die Luft zu trocken, lädt sich das Papier statisch auf und kann vom Papiereinzug nicht mehr eingezogen werden. Die Blätter kleben förmlich aneinander.

Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit erhöhen sich die Reibungswerte, weil das Papier die Feuchtigkeit aufnimmt. Auch hier kann es zu Schwierigkeiten beim Papiereinzug kommen.

Wir empfehlen Ihnen die Packung mit dem Papier mindestens eine Stunde von dem Bedrucken in den Druckerraum zu bringen, damit das Papier Zeit hat sich an das Raumklima zu gewöhnen (akklimatisieren).

Nicht mehr benötigte Papiere lassen Sie bitte nicht offen liegen. Legen Sie sie immer wieder in die Verpackungen zurück oder schlagen Sie sie in das Verpackungsmaterial wieder ein. Die guten Papiere sind durch die Verpackung bestens gegen die Luftfeuchtigkeit geschützt.
 Das Papier auffächern, damit es nicht "klebt".
Nehmen Sie dazu den Papierstapel in beide Hände und biege ihn hin und her, so dass sich das Papier auffächert. Die Schnittkanten lösen sich voneinander und Luft wird zwischen die Blätter gebracht, so dass sich jedes Blatt leichter vom Stapel ziehen lässt. Das Papier "klebt" nicht mehr aneinander.

Beachten Sie bitte, dass Sie die matten und hochglänzenden Oberflächen der Photopapiere nicht vor dem Bedrucken anfassen, denn die Druckqualität wird durch einen Fingerabdruck verringert. Beim Arbeiten mit Photopapieren sollten Sie Baumwollhandschuhe tragen.
 Nicht zuviel Papier in den Papierschacht legen.
Achten Sie auf die maximale Füllhöhe und legen Sie nicht zuviel Papier in den Papierschacht. Die maximale Fülhöhe ist in der Regel durch einen Strich gekennzeichnet.

Je schwerer ein Papier ist, je weniger Papier sollten Sie in den Schacht einlegen. Bei sehr schweren Photopapieren, Druckkarton und Folien empfehlen wir Ihnen immer die Einzelblattanlage. Sollte Ihr Drucker keinen Einzelblatteinzug besitzen, dann legen Sie nur immer einen Bogen in den Papierschacht.
 Den Druckertreiber auf das Papier abstimmen.
Die Normal-Einstellung der Druckertreiber ist auf 80 g Standard - Papiere abgestimmt. Wenn Sie schwerere Papier bedrucken, müssen Sie in der Regel auch am Druckertreiber Anpassungen vornehmen.

Die modernen Drucker sind so konstruiert, dass in der Regel Papiere bis zu 200 g/m² bedruckt werden können. Es gibt auch Drucker, die wesentlich stärkere Papiere verarbeiten. Was Ihr Drucker kann, das ersehen Sie aus der Bedienungsanleitung. Die Angaben sollten Sie auf jeden Fall beachten, damit Sie Ihren Drucker nicht beschädigen.

Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie mit einer Einstellung alle Papierarten, insbesondere schwere Papiere, bedrucken können, denn mit der Einstellung des Druckertreibers wird auch der Einzug des Papiers elektronisch gesteuert und nicht nur die Druckqualität.

Es gibt Drucker die das Papier, das Sie einziehen, erkennen. Das funktioniert nicht immer und bei jedem Papier. Auch hier sollten Sie manuell eingreifen, wenn Sie Schwierigkeiten mit dem Papiereinzug haben.
 Die Einzugswalzen reinigen vom Papierabrieb befreien.
Der Papiereinzug erfolgt mit Gummiwalzen. Diese Walzen sind aufgerauht, damit sie das Papier besser transportieren können.

Es lässt sich nicht vermeiden, dass mit der Zeit die Einzugswalzen durch Papierabrieb verschmutzen. Die Walzen haben dann nicht mehr ausreichende Reibungskraft, um Papiere sicher einzuziehen.

Durch die Verwendung hochwertiger Papiere wird die Verschmutzung verringert, aber auch nicht ganz vermieden. Sie sollten deshalb in gewissen Abständen die Einzugswalzen reinigen oder durch einen Fachmann reinigen lassen.

Als Reiniger eignet sich Brennspiritus. Diesen können Sie auf einen weichen, fusselfreien Lappen träufeln und die Einzugswalzen reinigen. Achten Sie darauf, dass Sie bei der Reinigung der Walzen vorsichtig vorgehen und nichts beschädigen. Im Zweifel immer den Fachmann zu Rate ziehen. Verwenden Sie einen fusselfreien Lappen (Baumwolle), damit sich beim Reinigen keine Fasern lösen und den Drucker beschädigen.

Bei der Reinigung mit Spiritus dürfen Sie nicht rauchen und sollten die Räume gut lüften. Andere Reinigungsmittel sollten Sie nicht verwenden, da diese unter Umständen den Drucker beschädigen können.
 Beschichtete Papiere mit dem Tintendrucker bedrucken.
Auch hochwertige Beschichtungen der Photo- und Tinten - Spezial - Papiere können nicht verhindern, dass sich auf den Transportwalzen Abrieb festsetzt, Die kann dazu führen, dass die Papiere nicht mehr eingezogen und richtig transportiert werden.

Es ist das Beste, wenn sich kein Abrieb auf den Transportwalzen festsetzt kann.
Deshalb sollten Sie regelmäßig, nachdem Sie beschichtete Papiere bedruckten, einige Bogen eines ganz normalen Papiers durch den Drucker laufen lassen.
Legen Sie das Papier in den Papierschacht und lösen Sie den Druck unbedruckter Blätter aus. Beim Durchlauf durch den Drucker "reinigt" die Papieroberfläche die Transportwalzen durch den Drucker.
 
Hilft das nicht mehr, dann sollten Sie sich an einen Fachmann wenden, der Ihnen den Drucker und die Druckwalzen reinigt.

Wie die Einzugswalzen gereinigt werden, haben wir bereits unter einem anderen Punkt beschrieben. Nicht ganz so einfach sind die Transportwalzen im Drucker zu reinigen.

Der Fachmann reinigt die Transportwalzen mit einem mit Brennspiritus benetzten, fusselfreien Lappen. Andere Reinigungsmittel können den Drucker beschädigen. In ganz harten Fällen rauht der Fachmann die Gummi - Transportwalzen mit einem feinen Schleifpapier auf. Dabei geht er natürlich sehr vorsichtig vor, damit er den Drucker nicht beschädigt.
 Sicherer Papiereinzug von beidseitig bedruckbare Papieren.
Eine besonderes Problem ist der beidseitige Druck mit einem Tintendrucker auf beschichteten Papieren.

Bei beidseitig bedruckbaren Photopapieren gleiten die Oberflächen nicht so gut. Einseitig beschichtete Papiere sind mit einer gleitfähigen, glatten Rückseite ausgestattet. Da gibt es keine großen Probleme mit dem Einzug.

Die äußeren Bedingungen sollten deshalb stimmen, wenn Sie beidseitig bedruckbare Tinten-Spezial-Papiere und Photopapiere bedrucken.

Das Raumklima muss stimmen (20 Grad Celsius / 50 - 55 % Luftfeuchtigkeit). Die Papiere müssen klimatisiert sein. Die Papiere sollten sehr gut aufgefächert werden. Sie dürfen nicht zuviel Papier in den Papierschacht legen.

Ist die erste Seite bedruckt, dann sollten Sie die Ausdrucke gut trocknen lassen, bevor Sie die Rückseite bedrucken. Ein feuchtes Papier hat eine größere Reibung und zieht damit schnell ein zweites Blatt mit ein.

Ist der Druck ausreichend getrocknet, dass sollten Sie auch vor dem Druck der zweiten Seite das Papier gut auffächern und genau in den Papierschacht einlegen.

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