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Farbauflösung statt Druckkopfauflösungalles eine Frage der Auflösung

 Für einen guten Bildeindruck eines Photodrucks ist nicht immer eine hohe Druckerauflösung (DPI) entscheidend, sondern vor allem die Farbauflösung des Druckers.

 Je nach Drucker können Farbdrucker heute drei bis sieben Farben drucken. Durch einen Trick erreicht man trotzdem den Eindruck einer sehr breiten Farbpalette.

 Schauen Sie sich einfach einmal einen Photodruck durch eine stark vergrössernde Lupe an. Sie sehen, dass der Druck aus einzelnen Farbpunkten besteht. Man nennt dieses Verfahren - Rasterung -.

 Jeder Farbpunkt besteht aus einem quadratischen Rasterfeld (Pixel) von zum Beispiel 8 x 8 Punkten. Dieses Rasterfeld wird mit Tintentropfen der zur Verfügung stehenden Grundfarben gefüllt. Das Auge erkennt die einzelnen Punkte nicht und "mischt" die Grundfarben zu einer Mischfarbe. So erreicht man bei Drucken den Eindruck einer hohen Farbauflösung.

 Durch Farbe, den Tropfendurchmesser und der Menge der Tinte, die auf das Papier kommt, werden die Farben in Ton und Intensität bestimmt. In Verbindung mit einem Papier, das die Tinten gut aufnimmt und nicht verlaufen lässt, erreicht man sehr gute Photodrucke.

 Es reicht also nicht, dass ein Drucker eine hohe Auflösung (dpi - Dot per Inch - Druckpunkte auf 25,4 mm) hat, um gute Photos zu drucken. Viel wichtiger ist ein gutes Farbdruckverhalten. Je mehr Grundfarben verwendet werden und je kleiner die Rasterfelder (Pixel, Farbpunkte) sind, um so besser ist das Druckergebnis beim Farb- und Photodruck.

Papier und mehr...