Information über Naturpapiere
(Universalpapiere)
Themen dieser Seite
Allgemeines über Naturpapiere
Naturpapiere für Laserdrucker und
Kopierer
Naturpapiere für Tintenstrahldrucker
Universalpapiere für Bürogeräte
Links zu wichtigen Naturpapierprodukten
bei Papier & mehr
Allgemeines über Naturpapiere
Als Naturpapiere bezeichnet die Industrie Papiere, die so wie sie
aus der Papiermaschine herauskommen verwendet werden.
Sie sind nicht beschichtet können aber geglättet sein,
um die Bedruckeigenschaften zu verbessern.
Naturpapiere werden oft auch als Normalpapiere,
Universalpapiere oder Multifunktionspapiere bezeichnet.
Allgemein versteht man unter diesem Begriff unbeschichtete
Kopier- und Laserpapiere. Unter Fachleuten gelten auch unbeschichtete
Papiere mit höherm Papiergewicht als Naturpapier. Dazu gehören
zum Beispiel Grußkarten, Postkarten und Visitenkarten.
Es gibt für Naturpapiere keine Qualitätsnorm. Kopiergeräte
und Laserdrucker tolerieren größere Qualitätsunterschiede.
Will man dagegen mit Tintenstrahldruckern auf preiswerte Naturpapiere
drucken, ist die Qualität von größerer Bedeutung.
Bei billigen Papieren kommt es schon mal vor, dass die Farbe der
Vorderseite auf der Rückseite
austritt.
Hohe Ansprüche an die Papier-Qualität
stellen Farbdrucker, Hochleistungsdrucker und Drucker, die gleichzeitig
beidseitig drucken.
Die Qualität wird von den Rohstoffen bestimmt. Der Rohstoff
für
Papier ist Zellstoff, der aus Holz gewonnen wird.
Die Herstellung ist aufwändig und teuer.
Daher werden die Papierfasern mit Bindemitteln und Füllstoffen
ergänzt. Über
diese Zusatzstoffe wird die Qualität des Papiers gesteuert.
Mit steigendem Zellstoffanteil ist das Papier stabiler. Es hat bessere
Lauf- und Bedruckeigenschaften.

Naturpapiere für Laserdrucker und
Kopierer
Büro-Kopierer haben geringe Ansprüche
an ein Papier. Bei monochromen Laserdruckern sieht das schon anders aus. Die
mögen einfachste Papiere nicht. Für Bürogeräte
reicht ein gutes Kopier- und Laserpapier aus.
Es soll sich beim Bedrucken nicht wellen. Die Kanten müssen
mit scharfen Messern glatt geschnitten sein. Solche Papiere neigen
nicht
zu Staus. Sie verschmutzen auch nicht die Geräte durch Papierstaub.
Wenn Sie mit einer Duplexeinrichtung in einem Druckvorgang die Vorder-
und die Rückseite bedrucken, dann benötigen Sie ein
Papier mit erhöhtem Zellstoffanteil. Diese Papiere sind stabiler.
Sie halten den Belastungen des beidseitigen Drucks besser stand.
Farblaserdrucker stellen höhere Ansprüche an
ein Papier. Im Farblaserdrucker durchlaufen
die Papiere bis zu vier Druckstationen und
werden mit hohen Temperaturen
fixiert. Dabei wirken Temperaturen bis weit über 200 °C auf das
Papier.
Diese thermische Belastung halten nur
hochwertige Papiere aus. Deshalb empfehlen wir für diese Geräte
spezielle Farblaserpapiere oder sehr gute Laserpapiere. Mit diesen
Papiere
haben Sie die Garantie auf brillante Farbdrucke und gute Laufeigenschaften.

Naturpapiere für Tintenstrahldrucker
Tinten dringen als flüssige Farbstoffe in das Papier ein und
verteilen sich dort. Je nach Qualität und Ausstattung des Papiers
verlaufen die Farben ineinander. Bei schlechter Papierqualität
treten die Tinten aus der Rückseite wieder aus.
Man kann mit dem Füllhalter-Test prüfen, ob das Papier
für Tintenstrahldrucker
geeignet ist. Verläuft die Tinte beim Schreiben, dann ist das
Papier für den Tintenstrahldruck nicht geeignet.
Sehen Sie sich einen Ausdruck einmal mit
einer starken Lupe an. Sie stellen fest, dass
die Buchstaben, Bilder und Grafiken aus einzelnen
Tintenpunkte zusammengesetzt sind. Die Tintenpunkte stehen ganz eng
beieinander. Dots per Inch (Druckpunkte per Inch = 25,4 mm) kommt
Ihnen als Begriff dafür sicher sehr bekannt vor.
In und auf einem Naturpapier verlaufen die Tintenpunkte mehr oder
weniger. Sie werden breiter. Die Schrift wird unschärfer. Die
Bilder sind nicht farbtreu.
Wer keine hohen Ansprüche an die Qualität und
die Brillanz eines Tintenstrahldrucks stellt, kommt mit einem guten
Naturpapier klar.
Die Tintenstrahldrucker arbeiten mit unterschiedlichen Tinten. Im
Gegensatz zu Farbstofftinten (Dye-Based-Ink) drucken die pigmentierten
Tinten auf Naturpapieren besser. Somit hängt die Wahl des Papiers
auch von der Art der Tinte des Druckers ab.
Bei höheren Anprüchen an Farbe, Brillanz und beim Fotodruck
kommt man um beschichtete Papiere, so genannte Fotopapiere nicht
herum. Diese Papiere sind in sehr unterschiedlichen Qualitäten
lieferbar. Vom einfach beschichteten InkJet-Papier für Präsentationen
bis zum hochgewichtigen Hochglanzpapier für den Fotodruck. Diese
Papier holen ein Optimum aus dem Drucker heraus, sind aber auch teuerer
als Universalpapiere.

Universalpapiere für Bürogeräte
In Büros werden neben Laserdrucker, Kopierern auch Faxgeräte
eingesetzt. Sehr beliebt sind auch Multifunktionsgeräte, die alle
Funktionen in einem Gerät vereinen.
In dieser Situation ist es sinnvoll ein Büropapier für
alle Geräte
zu nehmen. Als Maßstab kann man den Laserdrucker, der im Normalfall
die höchsten Ansprüche an ein Papier stellt, nehmen. Läuft
das Papier durch dieses Gerät, dann können Sie davon ausgehen,
dass es auch von den anderen Geräte gut verarbeitet wird.
Eine Sonderstellung nimmt der Farbkopierer ein. Die Kosten für
eine Kopie eines Farbkopierers sind höher, als die für
andere Bürogeräte.
Wenn Sie schon etwas mehr für die Kopie ausgeben, dann sollten
Sie mit diesem Kopierer auch gutes Papier bedrucken. Mit einem
Farblaserpapier holen Sie mehr aus dem Gerät heraus.

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